Weingut Karl H. Johner - Anbaugebiet Baden

Weingut Karl H. Johner - Anbaugebiet Baden Die Familie Johner mit ihrer einzigartigen Geschichte produziert seit 1985 außergewöhnliche Weine nach Ihrer ganz persönlichen Philosophie.
Unsere Weinberge, bestückt mit verschiedenen Rebsorten werden mit größter Sorgfalt gepflegt. In unserer modernen Kellerei werden die Weine vinifiziert. Jeder Jahrgang trägt seinen eigenen, besonderen Character.
Wir laden Sie ein, unser Weingut persönlich zu besuchen und die aktuellen Weine zu verkosten. Gleichzeitig können Sie dann auch unsere Weine aus Neuseeland kennenlernen.

Die Familie Johner mit ihrer einzigartigen Geschichte produziert seit 1985 außergewöhnliche Weine nach Ihrer ganz persönlichen Philosophie.
Unsere Weinberge, bestückt mit verschiedenen Rebsorten werden mit größter Sorgfalt gepflegt. In unserer modernen Kellerei werden die Weine vinifiziert. Jeder Jahrgang trägt seinen eigenen, besonderen Character.
Wir laden Sie ein, unser Weingut persönlich zu besuchen und die aktuellen Weine zu verkosten. Gleichzeitig können Sie dann auch unsere Weine aus Neuseeland kennenlernen.

  • Weingut Karl H. Johner
    Anbaugebiet Baden

    1985 gründete Karl Heinz Johner, nach zehnjähriger Tätigkeit im Ausland, zusammen mit seiner Frau Irene ein kleines Weingut in Bischoffingen, ihrer Heimatgemeinde am Kaiserstuhl.
    Sein Vorbild waren die Weine aus dem Burgund – voller Kraft und doch mit höchster Eleganz. Die Burgunder waren viel komplexer und moderner als die bis dahin am Kaiserstuhl erzeugten, eher einfachen Rotweine. Zunächst wurden die neue Art der Weinbereitung sehr misstrauisch sowohl seitens der Winzerschaft als auch der Behörden beobachtet. Allen Widerständen zum Trotz etablierte sich das junge Weingut aber bald als Pionier des neuen deutschen Weinstils mit internationalem Format.
    1991 haben wir mit dem Bau der neuen Kellerei begonnen. Unser Ziel war, die Voraussetzungen für eine möglichst schonende Traubenverarbeitung zu schaffen. Ein weiteres, wichtiges Kriterium war zudem die Verschönerung der Ortseinfahrt durch ein ansprechendes Gebäude. Fantasiereich, wurde eine fast klosterartige Kellerei mit Turm erschaffen, mit weit ausladenden Dächern und dickem, bodenständigem Mauerwerk.

    Lagen und Terroir
    Der Begriff Terroir wird meist völlig falsch verstanden. Oft wird er einfach auf die Bodenformation des Weinbergs reduziert, dass im Extremfall genau dieser und jener Stein für den Geschmack eines Weines verantwortlich sein soll. Ist dies jedoch glaubwürdig?
    Schmeckt ein Wein dem Kunden gut oder auch nicht so gut, wird ein erklärungsfauler Winzer einfach sagen:C’est le Terroir (Das ist das Terroir). Auch Fotografen schmücken Hochglanzseiten der Weinmagazine mit Bildern von Steinen und Erdboden. Die Bilder sollen die Leser glauben lassen, dass der Wein seinen Geschmack vom Boden worauf er wächst erhält.
    Um den allzu leichtgläubigen Lagen- und Terroir- -Anhängern etwas die Augen zu öffnen, wollen wir zuerst etwas Basiswissen vermitteln.

    Das Klima
    Licht, Temperatur, Wasser und Wind sind wichtige Faktoren, die das Wachstum von Pflanzen erst ermöglichen. Doch nur nach einer genauen Erfassung von Lichtmenge, Tag- und Nachttemperaturen, Frösten, Niederschlagsverteilung und Windhäufigkeit zeigt sich, ob ein Ort, eine Region oder ein Gebiet für eine bestimmte Rebsorte geeignet ist oder nicht.

    Der Boden
    Mit bloßem Auge nicht erkennbar ist die allerwichtigste Eigenschaft des Bodens die pflanzenverfügbare Wasserkapazität. Ein Boden mit hoher Wasserkapazität bietet der Pflanze genügend Wasser auch in trockenen Jahrgängen. In normalen oder nassen Jahrgängen hat die Rebe eventuell zu viel Wasser und darunter leidet die Qualität wegen des höheren Ertrags. Aber auch Böden mit niedriger Wasserkapazität können in zu trockenen Jahren zu unerwünschten Ergebnissen führen. Denn bei Wassermangel wird die Photosynthese eingestellt und die Pflanze verbraucht zunächst ihre eigenen Reservestoffe. Allerdings scheint eine leichte Stressituation positiv im Sinne eines verzögerten vegetativen Wachstums hin zu einer verstärkten Reservestoffeinlagerung.


    Copyright Text: johner.de

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